Frau Däuwel berichtete über die Gestaltung der Adventszeit im Kinderhospiz. "Es ist erstaunlich, manchmal hilft es doch, ganz fest an einen Wunsch zu denken und es kommt eine Lösung", berichtete Frau Däuwel. So habe tags zuvor ein Spender angerufen und die noch fehlenden Weihnachtsbäume für das Kinderhospiz zugesagt. Dank weiterer Spender und Ehrenamtlicher kann die Familienweihnacht am zweiten Adventswochenende mit Würstchen, Waffeln, Glühwein und Punsch stattfinden. Der Tag wird von den Sterntalerfamilien sehr geschätzt. Hier können sie sich wiedersehen, austauschen und Netzwerke bilden. Alle verbindet, dass ihr lebensverkürzend erkranktes Kind und sie selbst hier betreut werden oder betreut wurden. Im Unterschied zu einem Hospiz für Erwachsene ist es eine Besonderheit der Kinder- und Jugendhospize, dass betroffene Familien ab der Diagnose und nicht nur in der letzten Lebensphase begleitet werden. Bei den Sterntalern werden Eltern und Geschwisterkinder mit ihren Ängsten, Hoffnungen und Fragen abgeholt und aufgefangen. Pflegende Angehörige finden hier Raum, um sich für einige Zeit von der Alltagspflege zu entlasten. Für die Erfüllung von Wünschen und Träumen der Hospizgäste hat das pädagogische Team immer ein offenes Ohr.
Das Kinderhospiz Sterntaler ist weiter auf Geldspenden angewiesen. Krankenkassen übernehmen lediglich einen nicht kostendeckenden Tagessatz für die Pflege der lebensverkürzend erkrankten Kinder und Jugendlichen. Alle darüber hinausgehenden Angebote wie beispielsweise die Unterbringung und Betreuung der Familien sind komplett spendenfinanziert.
Die Chorgemeinschaft dankt allen
Spenderinnen und Spendern und dem Gemeindeteam Lussheim
für die Unterstützung!