Visitation

 

Visitation am 24. und 25. Januar 2020
Viel bischöfliches Lob für die Seelsorgeeinheit
Sie gehörte zu den ersten Seelsorgeeinheiten der Erzdiözese Freiburg, hier lebte man schon die Gemeinschaft, arbeitete intensiv und ergänzend zusammen, als andere noch eher skeptisch in die gemeinsame Zukunft blickten. Der Erfolg gab und gibt der Seelsorgeeinheit mit Hockenheim, Reilingen und den beiden Lußheimer Gemeinden  recht. Viel Lob und Anerkennung gab es jetzt vom zuständigen Bischof Dr. Peter Birkhofer nach der Beendigung der zweitägigen Visitation.  Damit konnten jetzt die Visitationen der sieben Seelsorgeeinheiten im Dekanat Wiesloch erfolgreich abgeschlossen werden.
Bereits bei den intensiven Vorbereitungsarbeiten und an den beiden Visitationstagen selbst  wurde deutlich, dass es  ein wichtiges Ziel der Kirche ist, sich in lebendigen Gemeinden zu verwirklichen.   Wo stehen wir? Wohin wollen wir? Wie erreichen wir unsere Ziele? Das sind hierfür die Grundfragen.   Diese Visitation war die ideale Möglichkeit, sich hierüber eine aktuelle Momentaufnahme zu verschaffen, zurückzublicken auf die jüngere Vergangenheit, den Ist-Zustand zu beleuchten und gemeinsame Ziel-Perspektiven für die Zukunft zu erarbeiten.
Dazu  war  Weihbischof Dr. Peter Birkhofer  von der Erzdiözese Freiburg,  unterstützt vom Leiter  des Referates  „Visitationen und pastorale Entwicklung“, Martin J. Müller sowie zeitweise durch den Vorsitzenden des Dekanatsrates,  Dr.  Klemens Gramlich, zu Gast.  Seitens der Seelsorgeeinheit Hockenheim/Lussheim/Reilingen  wurde dazu intensive   Vorbereitungsarbeit in den letzten Monaten geleistet.  Dabei  wurde als Grundlage für die Visitation   ein  64seitiger  Selbstbewertungsbericht erstellt.  Dieser Bericht dokumentiert die derzeitige Situation in der Seelsorgeeinheit, geht auf die Strukturen ein und schlüsselt die einzelnen Gruppierungen und deren Aktivitäten und Zielsetzungen auf. Durch die Lektüre dieser 64-seitigen Standortbestimmung  hatte  sich das Visitationsteam auf die beiden Tage vorbereitet. Am Freitag letzter Woche fand eine Reihe von Gesprächen mit Hauptamtlichen statt, am Samstag trat man in intensiven Dialog mit der Vielzahl ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorgeeinheit.
Der Abschluss der Visitation war am späten Samstagnachmittag das Feedback des Weihbischofs im Rahmen einer öffentlichen Versammlung im Gemeindehaus St. Christophorus.  Dekan Jürgen Grabetz war ebenso wie Bischof Dr. Peter Birkhofer erfreut über das große Interessen der Christen aus allen vier Gemeinden sowie Gästen.
 Bischof Birkhofer zeigte sich beeindruckt von dem großen Engagement innerhalb der Seelsorgeeinheit, es werde Wertvolles geleistet, die Aktivitäten seien sehr vielseitig: „Die Kirche zeigt hier ein sehr menschliches Gesicht“, betonte der Weihbischof.
Bischof Peter Birkhofer  ging zunächst auf den Begriff der Solidarität ein, die Ehrenamtstätigkeit sei vorbildlich,  man habe den Eindruck, dass es sich  in einer Art „Schneeballsystem“  stets weiterentwickle: „Das Ehrenamt ist ein Schatz, von dem wir leben“, betonte der Bischof. Als weitere wichtige Säule bezeichenete der Bischof die Spiritualität, der Glaube  solle sich auch im Alltag stets aufs neue bewähren. „Wir wollen christliche Werte hineinbuchstabieren in die Politik unserer Zeit“, meinte Birkhofer .
Wichtig sei auch die Kommunikation, das Engagement und der Einsatz müssten  nach außen hin sichtbar werden,  schließlich wolle man die Gesellschaft mitgestalten. Positiv äußerte sich Bischof Birkhofer auch zu den  konkreten Plänen des neuen kirchlichen Zentrums Lussheim,  das in seiner ganzen Art zukunftsweisend sei.
Abschließend stellte Bischof Dr. Birkhofer offen fest, man müsse sich mitunter  auch mit der „Kunst der Gelassenheit“ beschäftigen, man müsse mitunter auch loslassen können, müsse sich für einen von mehreren möglichen Wegen entscheiden.   Man müsse  sich auf erreichbare Ziele konzentrieren, damit könne man auch drohende Überforderungen sowohl  von ehrenamtlichen als auch von hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vermeiden.
Im Anschluss an die Ausführungen des Weihbischofs feierte man gemeinsam den Gottesdienst in der St. Georgskirche,  um sich dann wieder im Gemeindehaus St. Christophorus zu einem Stehempfang zu treffen, der genügend Möglichkeit zu Gesprächen, zu Fragen und zu Antworten, zum persönlichen Meinungsaustausch gab. Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Eberhard Dommer hatte sich bereits zuvor bei dem Visitationsteam unter großem Beifall mit einem „leuchtenden“ und einem kulinarischen Geschenk bedankt. Weihbischof Dr. Peter Birkhofer, der sich in der Kurpfalz sichtlich wohlfühlte, freute sich über die zahlreichen individuellen Fragen, Gedanken und Anregungen und die  lebhaft-faire Diskussion mit den engagierten Christen der Seelsorgeeinheit. Er lobte auch die ökumenische Zusammenarbeit  und den interreligiösen Dialog, der „Einheit in Vielfalt“ unter Beweis stelle. „Die offene und ehrliche Betrachtung der aktuellen Situationen und die eigene  Art und Weise des Umgangs miteinander haben mich sehr beeindruckt“, meinte Weihbischof Birkhofer zum Abschied.
 
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Konstituierendes Treffen (Februar 2019)
Sieben ehrenamtliche- und drei hauptamtliche Mitarbeiter*innen unserer Seelsorgeeinheit fanden sich zu ihrem 1. Treffen am 19.2. im Gemeindezentrum ein.
Dekanatsreferent Benno Müller, der auch für die LEVI Koordination unserer Seelsorgeeinheit zuständig ist, erläuterte anhand eines Kriterienkataloges die möglichen Themenfelder die im Rahmen der Selbstbewertung näher betrachtet werden können.
Die Teilnehmer*innen wurden gebeten bis zum nächsten Treffen am 13.3. Überlegungen anzustellen, welche Themenfelder in unserer SE näher betrachtet werden sollen.
Einigen Aufgaben konnten schon verantwortlich zugeordnet werden
Koordination: Benno Müller
Öffentlichkeitsarbeit: Eberhard Dommer
Schriftführung/ Eintrag ins Intranet: Rolf Schmelcher / Daniela Gut
Geistliche Begleitung: Margot Dommer / Jürgen Grabetz
 
Interviews mit verschiedenen Gruppierungen und Gemeindebefragung (Oktober 2019)
Nachdem einige Gruppierungen zu Gesprächen eingeladen wurden, um verschiedene Aktionen und Angebote in der Seelsorgeeinheit in den Blick zu nehmen, findet zur Zeit eine Gemeindebefragung statt. Befragt werden zum einen rund 500 Menschen, die in den vergangenen zwei Jahren einen "besonderen" Kontakt zur Pfarrgemeinde hatten, zum anderen ist in den Kirchen und Pfarrbüros die Umfrage allen zugänglich, die von sich aus gerne eine Rückmeldung geben möchten.
Diese Rückmeldungen werden in den Bericht des Selbstbewertungsteams einfließen. Gleichzeitig wird es aus der Befragung heraus eine Rückmeldung an die Gremien der Seelsorgeeinheit geben.
 
Visitation der Seelsorgeeinheit am 24. und 25. Januar 2020
Nach langer Vorbereitung blicken wir nun der Visitation unserer Seelsorgeeinheit entgegen.
In den letzten Monaten hat sich das Selbstbewertungsteam intensiv mit Menschen und Abläufen in unserer Seelsorgeeinheit auseinandergesetzt und freut sich nun über den Besuch von Weihbischof Birkhofer und Herrn M. Müller, die die Visitation bei uns durchführen werden. Am Samstag werden die beiden dabei von K. Gramlich (Vorsitzender des Dekanatsrats) begleitet.
Am Freitag, den 24. Januar beginnt das Visitationsteam aus Freiburg mit den Mitarbeitenden im Pfarrbüro und wird mit den Sekretärinnen, den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mit Dekan Grabetz als Leiter der Seelsorgeeinheit Gespräche führen.
Am Samstag, den 25. Januar wird es einen Austausch mit dem Vorstand des PGR und Vertreterinnen und Vertretern der Gemeindeteams geben. Wir besuchen gemeinsam das Altenheim St. Elisabeth. Außerdem ist ein Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Jugend geplant sowie ein Gespräch mit dem gesamten Pfarrgemeinderat.
Im Anschluss sind alle um 17.00 Uhr herzlich zur Rückmeldung des Weihbischofs über die Visitation ins Gemeindehaus St. Christophorus eingeladen. Um 18.00 Uhr wird Weihbischof Birkhofer mit uns zum Abschluss der Visitation die Heilige Messe feiern und danach lassen wir den Tag bei einem Stehempfang ausklingen.
 
 
Veröffentlichung  des Selbstbewertungsberichts (Dezember 2019)
Am 20. Dezember traf sich das Selbstbewertungsteam um nach 10 Monaten Arbeit den Selbstbewertungsbericht abzuschließen und an das Erzbischöfliche Ordinariat zu senden.
Mittlerweile steht der Bericht zum Download bereit.
Nun gilt es noch, die Visitation im Januar vorzubereiten, bei der zunächst mit den verschiedenen hauptberuflichen Mitarbeiter*innen gesprochen wird und am Samstag nach Gesprächen mit Vertreter*innen der Gremien und einem Besuch im Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth am Nachmittag des 25. Januars alle Interessierten herzlich eingeladen sind, dabei zu sein, wenn das Visitationsteam seine Rückmeldung gibt. Anschließend wollen wir die durchgeführte Visitation mit Gottesdienst und anschließendem Empfang feiern.
 
Abschluss des Selbstbewertungsberichts (Dezember 2019)
Die Gemeindebefragung ist ausgewertet, beinahe alle Interviews mit den Gruppierungen sind geführt - das Ende des Selbstbewertungsprozesses für die Visitation der Seelsorgeeinheit am 24. und 25. Januar 2020 nähert sich.
Das Selbstbewertungsteam plant, am 20. Dezember 2019 den Bericht abzuschließen und dem Visitationsteam (Weihbischof P. Birkhofer und Herrn M. Müller) zu senden. Gleichzeitig wird der Bericht dann auch hier auf unserer Homepage zu finden sein.
Alle Interessierten möchten sich bitte schon einmal den Nachmittag des 25. Januar 2020 freihalten, dann werden wir Rückmeldung des Visitationsteams erhalten und die Visitation mit einem Gottesdienst und anschließendem Empfang beenden.